Mietwagen Portugal

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Mietwagen Portugal

Geografische Lage
Südlich und östlich von Lissabon erstreckt sich die weite und überwiegend ebene Region Alentejo (portugiesisch für jenseits des Tejo, gesprochen: Alenteischu), die im Süden an die Algarve, im Osten an Spanien und im Westen an den Atlantik grenzt.

Der Alentejo macht ein Drittel der Fläche Portugals aus, beherbergt aber nur 7,5 Prozent der Bevölkerung. Weiße, burggekrönte Dörfer und Städte, die wie Inseln in einem nicht enden wollenden Meer aus Weizenfeldern, Korkeichen und Weinbergen liegen, sind charakteristisch für diesen Landstrich. Die gesamte Küste, im Norden mit kilometerlangen Dünenstränden und im Süden mit zerklüfteter Steilküste, eignet sich auch hervorragend zum Surfen und ist ein Insidertipp für diejenigen, die “überfüllte” Destinationen meiden möchten.

Flora und Fauna

Die Natur im Alentejo ist äusserst reizvoll. Eine der schönsten Landschaften ist der Naturpark Südwestlicher Alentejo und Costa Vicentina, ein Abschnitt der Küste, der zu den besterhaltenen in Europa zählt. Das Innere der Region ist voller ausgedehnter Ebenen mit einer sehr interessanten Vogelwelt und malerischen Flüssen. In Richtung Süden nimmt der Bestand an Olivenbäumen, Pinien, Kork- und Steineichen zu, dort finden sich auch Johannisbrotbäume, Feigen- und Mandelbäume.

Die abwechslungsreiche Küste mit unglaublichen Steilklippen ist Lebensraum von unzähligen Seevögeln. Weltweit einzigartig sind die Störche, die hier direkt auf den Felsen nisten.

Flugverbindungen in die Region Alentejo

Die Zielflughäfen für den Alentejo sind Lissabon und Faro an der Algarve. Dabei wird die portugiesische Hauptstadt am häufigsten, von vielen deutschen und österreichischen Flughäfen sogar täglich nonstop angeflogen. Ihren Mietwagen Lissabon übernehmen Sie am besten gleich am internationalen Flughafen (IATA: LIS). Renommierte Autovermieter in Lissabon bieten eine große Palette verschiedenster Mietwagen-Kategorien an. Sixt Lissabon, AVIS Lissabon oder Guerin Lissabon sind nur einige der Mietwagen-Vermieter.

Im Alentejo unterwegs

Den Alentejo kann man am besten mit dem Mietwagen ausgiebig und entspannt erkunden. Das Land “jenseits des Tejo” ist aufgrund seiner Größe und der Vielfalt an Sehenswürdigkeiten ein echtes Rundreiseziel, wobei selbstverständlich auch Halb- und Ganztagestouren ab/bis nur einem Standort möglich sind.

Der Alentejo verfügt über ein gut ausgebautes Netz mit Autobahnen (mautpflichtig) und Schnellstraßen, auf denen man zügig vorankommt. Vor Ort sollte man allerdings kleineren Nebenstraßen den Vorzug geben, weil so die Landschaft besser entdeckt werden kann.

Die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel sind primär auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet. Es gibt jedoch regelmäßig Verbindungen zwischen den größeren Städten im Alentejo.

Klima im Alentejo

Im Alentejo herrscht insgesamt ein mildes und gemäßigtes Klima vor, was sowohl mediterrane als auch kontinentale Merkmale aufweist. Dank der Winde, die über den Atlantik in die Region gelangen, weht an der Küste fast ständig eine leichte Brise. Das lässt auch höhere Temperaturen in den Sommermonaten angenehmer erscheinen.

Die wärmsten und trockensten Monate des Jahres sind Juli und August, in denen das Thermometer in der Spitze so gut wie nie 30°C unterschreitet. Viel milder präsentieren sich der Frühling und der Herbst. Im Winter fällt der Großteil des Jahresniederschlages
und die Temperaturen sinken gelegentlich auch auf Werte unter 10°C.

Ideale Reisezeit

Jede Jahreszeit hat ihren Reiz und ist für eine bestimmte Zielgruppe besonders empfehlenswert. Es kommt darauf an, was man für seinen Urlaub geplant hat.

Für Aktivurlauber und Wanderer sind die Jahreszeiten Frühling und Herbst sehr geeignet. Besonders im Frühjahr, in den Monaten April und Mai, wenn die Landschaft blüht und aromatisch duftet, bietet sich der Alentejo für Naturliebhaber als das perfekte Reiseziel an. Aber auch die Zeit zur Weinernte im Herbst ist sehr verlockend.

In den Sommermonaten Juni bis August erreicht das Thermometer meist Temperaturen von über 30°C und kann im Landesinneren sogar über 40°C klettern. Diese Jahreszeit ist daher ideal geeignet für einen Strandurlaub an der Küste des Alentejo.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_column_text]Rund ein Drittel der weltweiten Korkanbaufläche liegt in Portugal, der Großteil davon im Alentejo. Überall in der Region fallen Korkeichen auf, die mit einer Zahl am Stamm markiert sind. Die Besitzer der Bäume erkennen an diesen Ziffern, wie alt die Rinde ist.

Korkschälen ist ein schweißtreibendes Handwerk, für das der Waldarbeiter ein besonderes Händchen benötigt.

Eine Alentejo-Korkeiche wird zum ersten Mal nach ca. 25 Jahren geschält. Danach werden wieder neun Jahre bis zum nächsten Schälen gewartet. In der Zwischenzeit legt sich der Baum eine neue Schutzhaut zu und kann während seines Lebens insgesamt bis zu 200 Kilogramm von der wertvollen Rinde produzieren.

Das Endprodukt der Korkrinde steckt heute nicht mehr nur als Stöpsel in Weinflaschen. Bau- und Dämmstoffe sowie modische Accessoires, vom Brillenetui bis zur Tasche, gehören längst zu den Favoriten der internationalen Weiterverarbeitungsindustrie der Korkrinden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Praktisches Reisewissen

Einkaufen: In der Regel haben Geschäfte von Montag bis Freitag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. (samstags nur vormittags, sonntags geschlossen).
Elektrizität: Die Stromspannung beträgt ca. 230 Volt. Weit verbreitet sind Eurosteckdosen, in die alle gängigen deutschen Stecker passen.
Internet: Die meisten Hotels und Pensionen bieten WLAN. Zudem gibt es in vielen Cafés, Bars und Restaurants sowie an öffentlichen Plätzen kostenlos WLAN.
Notfälle: Im Notfall erreicht man Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Nummer 112. In ländlichen Gebieten gibt es Gesundheitszentren und überall Apotheken.
Pousadas: Die Pousadas (übersetzt: “Orte der Ruhe”) blicken auf eine jahrzentelange Tradition zurück und gehören zu den Vorzeige-Hotels des Landes. Teils in Burgen und Klöstern untergebracht, repräsentieren sie immer auch einen Teil Historie der jeweiligen Region, bieten reichlich Ambiente, zuvorkommenden Service und gute Küche.
Sicherheit: Die Kriminalitätsrate ist in der ländlichen Region Alentejo sehr gering, jedoch ist die übliche Vorsicht natürlich auch dort geboten.
Souvenirs: Beliebt ist traditionelles Kunsthandwerk aus Holz und Ton. Es ist auch interessant, was sich so alles aus Kork herstellen lässt: Handtaschen, Geldbörsen, Regenschirme, Hüte, Postkarten.
Sprachen: Amtssprache ist Portugiesisch. Fast alle Portugiesen verstehen auch Spanisch. Zudem wird ab und zu auch Englisch und Deutsch gesprochen und verstanden.
Telefonieren: Die internationale Vorwahl für Portugal ist 00351. Wer von Portugal ins Ausland telefoniert, wählt 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz.
Trinkgeld: In Restaurants und Bars gibt man 5–10% Trinkgeld. Chauffeur, Kofferträger oder Zimmerservice freuen sich ebenfalls über 1-2 Euro je Gast. Bei Taxifahrten rundet man die Summe auf. Für Reiseleiter ist ein Trinkgeld in Höhe von 10–15 € pro Woche angemessen.
Wasser: Das Leitungswasser im Alentejo entspricht nicht den strengen Reinheitskriterien unseres Trinkwassers, es kann aber problemlos zum Zähneputzen genutzt werden. Mineralwasser aus der Flasche bekommt man günstig in jedem Supermarkt.
Zahlungsverkehr: Die Währung ist der Euro. Hotels, große Geschäfte und Restaurants akzeptieren Kreditkarten und Maestro. Mit diesen Karten kann auch bei Banken Bargeld abgehoben werden.
Zeit: Die Zeitverschiebung zur deutschen Zeit beträgt (ganzjährig) -1 Stunde (Westeuropäische Zeit, WEZ).

Essen & Trinken: Kulinarische Hochgenüsse im Alentejo

Nirgendwo in Portugal ist die Küche vielfältiger und raffinierter als hier. Nicht von ungefähr gilt der Alentejo als “gastronomische Seele” des Landes. Das Angebot reicht von fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten an der Küste, den Wild-, Lamm- und Schweinefleischgerichten im Landesinneren über das unverzichtbare Brot bis zu verführerischen Süßigkeiten und ausgezeichnetem Käse. Undenkbar ist die Gastronomie ohne das Olivenöl und die Vielfalt der hier wachsenden Kräuter.

Zu einem guten Essen gehört bekanntlich auch ein guter Tropfen. Schon seit vielen Jahren hat sich die Region Alentejo im Weinbau einen Namen gemacht. Kenner sprechen vom „Kalifornien Portugals“. Besonders die Rotweine genießen höchstes internationales Ansehen.

Petiscos – Tapas auf portugiesisch

Sie gehören zum Alentejo wie Korkeichen und Olivenbäume: “petiscos”, die portugiesische Variante der spanischen Tapas. Wenn man sich abends bei einem Glas Wein trifft, dürfen diese unwiderstehlich kleinen Häppchen nicht fehlen: gebratene Pilze, gegrillte Paprika, Möhren mit Olivenöl und Knoblauch, Krakensalat, Stockfisch mit Kichererbsen, kleine Sardinen oder auch etwas Wurst, Schinken und Käse – die Liste ist schier unendlich.

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Naturliebhaber: Von Weizenfeldern, Korkeichen und Olivenhainen übersäte Ebenen und sanft gewelltes Hügelland verzaubern die Besucher ebenso wie die atemberaubende Küste. Sieben ausgewiesene Naturparks und -schutzgebiete lassen die Herzen von Naturfreunden höher schlagen.

Ruhesuchende: Der Alentejo ist ein Hideaway, das seinesgleichen sucht. Im Land “jenseits des Tejo” genießen Urlauber Ruhe und Entspannung fernab des Massentourismus. In der wenig besiedelten Region ist Raum und Stille im Überfluss vorhanden – perfekt für pure Entschleunigung inmitten von Natur und Kultur.

Badeurlauber: Die sonnenverwöhnte goldene Küste mit endlosen Stränden und felsumrahmten Buchten bietet ungetrübte Bade- und Wassersportfreuden. Die Küste des Alentejo zählt zu den schönsten Europas und ist die unberührteste unseres Kontinents.

Gourmets: Eine der besten Landesküchen mit sowohl traditionellen Gerichten wie auch gehobener Autorenküche wird durch Weine von Weltruf ergänzt. Ein wahres Paradies für Feinschmecker!

Familien: Die Region Alentejo eignet sich perfekt für einen entspannten Familienurlaub am Strand. Aber auch Entdeckungstouren entlang der Küste in Nationalparks oder in charmanten Dörfern mit Burgen und Schlössern sind möglich. Dort wird auch Kindern nie langweilig.

Die traumhafte Landschaft fasziniert nicht nur Naturliebhaber und Ruhesuchende.
Wanderparadies
Kulturfreunde: Die Region bietet ein reiches kulturelles Erbe. Neben zwei UNESCO Weltkulturerbestätten, vielen großen und kleinen Architekturjuwelen erwarten Kulturinteressierte die meisten Dolmen und Menhire der Iberischen Halbinsel. Ebenso werden mittelalterliche Burgen und Festungen die über strahlend weißen Dörfern thronen Ihre Kunden begeistern!

Romantiker: Der Alentejo ist mit seinen schmucken, zumeist burggekrönten Örtchen ein sehr romantisches Reiseziel für Paare. Eine große Auswahl an stilvollen Landgütern, Boutique-Hotels, restaurierten Burgen, Palästen und Klöstern bietet sich für eine romantische Logie an.

Individualisten: Der Alentejo ist ein Ziel für Genießer und anspruchsvolle Individualisten, die das wohl ursprünglichste Stück Portugals für sich entdecken möchten. Die Region bietet unterschiedlichste Urlaubserlebnisse in Kombination mit sehr hoher Authentizität und gelebter Gastfreundschaft.

Wanderer: Von der Küste bis ins Gebirge, die Region Alentejo ist ein wahres Wanderparadies und bietet über 130 ausgeschilderte Wanderwege mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

Aktivurlauber: Der Alentejo ist ein Paradies für alle, die gern an der frischen Luft sind. Wandern, Mountainbiken und diverse Wassersportarten führen die Liste der “klassischen” Aktivitäten an. Aber auch Extremsport wie Canyoning, Fallschirmspringen, Gleitschirm- oder Heißluftballonfliegen sind möglich.

Entdecker: Als “Nischendestination” bzw. als Geheimtipp zeichnet sich der Alentejo zusätzlich durch sein attraktives Preis-Leisungs-Verhältnis aus. Außerdem punktet die sehr gute Fluganbindung über Lissabon, alternativ auch über Faro.

Wandern im Alentejo – Rota Vicentina

Der Alentejo ist hervorragend geeignet für einen Wanderurlaub! Am bekanntesten ist der Fernwanderweg „Rota Vicentina“, der sich über ein Gesamtroutennetz von rund 350 km durch eines der am besten erhaltenen Küstenschutzgebiete Europas zieht. Er besteht aus dem „Trilho dos Pescadores“ (Fischerpfad) entlang der 120 km langen Küste und dem „Caminho Histórico“ (Historischer Weg) 230 km durchs Hinterland. Die Wege sind ausgezeichnet markiert. Beste Wanderzeit: September bis Mitte November (Zugvögelzeit) und zur Blüte von April bis Ende Juni.

Historischer Weg
Der Historische Weg durchquert auf einer ländlichen Route die wichtigsten Kleinstädte und Dörfer mit teils jahrhundertelanger Geschichte. Die Route kann komplett zu Fuß oder per Mountainbike zurückgelegt werden. Der Weg führt über Berg und Tal, durch Korkeichenhaine, an Flüssen und Bächen entlang und ist dabei eine Reise durch die Zeit, durch die lokale Kultur und Naturvielfalt. Im Februar 2016 wurde der Historischer Weg der Rota Vicentina von der Europäischen Wandervereinigung e.V. – mit dem europaweiten Qualitätsprädikat “Leading Quality Trails – Best of Europe” ausgezeichnet.

Fischerpfad
Immer am Atlantik entlang, den Wegen folgend, die die Anwohner nutzen, um zu den Stränden und Angelstellen zu gelangen. Es ist ein sehr sandiger Pfad, der nur zu Fuß begehbar ist, die Klippen entlang führt und körperlich anspruchsvoller ist. Für die Touren sollte man schwindelfrei, trittsicher und fit sein.

Mietwagen Portugal

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Alles wichtige für Ihren Urlaub mit Mietwagen in Portugal und im Alentejo[/vc_column_text][vc_column_text]


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